Das war unser heißer Jubiläums-Sommerbiathlon

Trotz hochsommerlicher Temperaturen von nahezu 40 Grad Celsius ließen wir uns unseren traditionellen Sommerbiathlon nicht verderben. Bei der inzwischen 20. Auflage der beliebten Veranstaltung gingen am Samstag insgesamt 18 Mannschaften auf der Maiwiese an den Start und stellten sich gut gelaunt der Kombination aus Laufen und Schießen.

Angesichts der außergewöhnlichen Hitze hatte unser Biathlon-Ausschuss einige Anpassungen vorgenommen, um Teilnehmern und Zuschauern den Tag so angenehm wie möglich zu gestalten. Die Wettkampfstrecke wurde komplett in den Schatten verlegt. Zudem war der Rundkurs um rund 50 Meter verkürzt worden und führte größtenteils unter den schattenspendenden Bäumen entlang. Auch die Zuschauer profitierten von den Veränderungen: Sitzgelegenheiten im Schatten sorgten für angenehme Bedingungen, während eine Wassersprühfontäne für willkommene Abkühlung sorgte.

Zum Jubiläum des Sommerbiathlons entschied sich das Orga-Team außerdem für weitere Erleichterungen. Die sonst üblichen Strafrunden nach Fehlschüssen wurden erstmals durch Zeitstrafen von jeweils 15 Sekunden ersetzt. Dadurch mussten die Teilnehmer keine zusätzlichen Laufmeter in der Hitze absolvieren. Auch auf den traditionellen Lucky-Looser-Wettbewerb konnte verzichtet werden. Von den Mannschaften, die sich nach der Vorrunde auf den Plätzen vier bis sieben wiederfanden, erklärte sich lediglich das Team des K5 Fitness bereit, noch einmal im Finale anzutreten. Die Mannschaft belegte dort schließlich den vierten Platz.

Rund um die Laufstrecke präsentierten sich Clasberg Trailer, Schröder Teams, Autohaus Becker-Tiemann und Autohaus Sprungmann Active Sportshop und Lucky Bike beteiligten sich mit attraktiven Gutscheinpreisen für die erfolgreichen Teams.

Ebenso vielfältig war unser Angebot für die zahlreichen Zuschauer. Viele aus unserer Schützenfamilie kümmerten sich den gesamten Tag um die Verpflegung. Neben einer Imbissbude luden das Kaffee- und Kuchenzelt sowie eine Erfrischungsstation am Ende der Laufstrecke zum Verweilen ein. Den Getränkestand übernahmen auch in diesem Jahr die Freunde von Schwarz-Weiß Sende und sorgten dafür, dass bei den hohen Temperaturen niemand durstig blieb.

Für einen reibungslosen Wettkampf sorgte erneut die moderne elektronische Zeitmessung, die das Organisationsteam von der LG Oerlinghausen ausleihen konnte. Dadurch konnten nicht nur die Laufzeiten, sondern auch die einzelnen Schießdurchgänge sekundengenau erfasst und ausgewertet werden. Für Spannung sorgten die Hauptläufe. Zahlreiche Zuschauer verfolgten die Rennen entlang der Strecke und feuerten die Mannschaften lautstark mit Applaus und Zurufen an. Besonders beeindruckend war der Teamgeist, den alle Mannschaften unter Beweis stellten: Jedes Team holte seinen letzten Läufer beziehungsweise seine letzte Läuferin gemeinsam ab und überquerte geschlossen die Ziellinie – ein schöner Ausdruck des Gemeinschaftsgedankens, der den Sommerbiathlon seit vielen Jahren prägt.

Für einen besonderen Hingucker sorgte unser Thron. Die Jungs absolvierten den Lauf in Schottenröcken und belegten einen respektablen elften Platz. König Stefan Friedrichs war gemeinsam mit Bodo Güse erneut als Moderator im Einsatz und führte gewohnt unterhaltsam durch das Programm.

Sportlich gab es in diesem Jahr einen anderen Sieger. Weder die langjährigen Seriengewinner „Die Säger“, noch die Vorjahressieger der „Dalbker Jugend“ konnten sich den Titel sichern. Stattdessen setzte sich die erste Mannschaft der Feuerwehr Sennestadt souverän durch. Lucas Thomys, Marcel Hoffmann, Daniel Dresselhaus und Holger Reker überzeugten mit einer konstant starken Leistung und sicherten sich verdient den Gesamtsieg.

Spannend verlief auch der Kampf um die weiteren Podiumsplätze. Das Schwimmteam der Sportfreunde Sennestadt erreichte den dritten Platz. Nach der Vorrunde hatten die Schwimmer sogar noch auf Rang zwei gelegen, mussten sich im Finale jedoch der Mannschaft „DSC Preußen 96“ geschlagen geben. Das Team trug Trikots von Arminia Bielefeld, Preußen Münster und Hannover 96.

Die weiteste Anreise nahm in diesem Jahr Fenja Bathe mit ihren Freunden auf sich. Sie waren eigens aus Ulm angereist, um am Sommerbiathlon teilzunehmen. Damit unterstrich sie einmal mehr den besonderen Charakter der Veranstaltung, die seit mittlerweile 20 Jahren sportlichen Ehrgeiz, Gemeinschaft, Geselligkeit und jede Menge Spaß miteinander verbindet.
Mit dem Dank an alle Teilnehmenden, Zuschauer und vor allem die zahlreichen Helfer sowie der Siegerehrung endete eine unvergessliche Veranstaltung.