Im Jahr 1980 hatte Michael zu Jührden, König 1978/79, die Idee, dass die ehemaligen Könige und Bierkönige den Königspokal ausschießen. Beim Königspokalschießen gelten andere, besondere Regeln. Der Sportleiter legt vor Beginn eine möglichst genau mit 10 Schuss zu erreichende Ringzahl fest und diese wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bekannt gegeben. Es wird mit dem Kleinkalibergewehr aus 50 m Entfernung auf die Scheiben geschossen, wobei dem Schützen seine Treffer nicht angezeigt werden. Die Meyton-Anlagen zeigen zur Orientierung nur die Treffer der 5 Probeschüsse an. Danach werden nur die Schüsse gezählt. In diesem Jahr war die vorgegebene Zahl  66. Für ein eventuelles Stechen war es die Ringzahl 19.

Insgesamt 19 Teilnehmer hatten sich in diesem Jahr angemeldet. Unter ihnen Ursel Friedrichs, die 1999 Bierkönigin war sowie Wettbewerbsinitiator Michael zu Jührden und der amtierende König und Bierkönig. In diesem Jahr mussten alle Teilnehmer die Schüsse im Stehen absolvieren, da zurzeit die durchgeführte Renovierung des Vereinsheimes ein Liegendschießen nicht möglich machte. Dadurch bedingt können die Preise für die ersten 3 Plätze erst zeitversetzt übergeben werden, da sie geschützt gelagert sind und erst nach Fertigstellung des Vereinsheim wieder zugänglich sind.

Was ist der Königspokalwettbewerb ohne das Stechen? Nach dem ersten Durchgang waren Marc Hagemann, Vorjahressieger und Bierkönig 2013/14 und Ehrenoberst Bodo Güse, König 2011/12 je 3 Ring von der geforderten Ringzahl entfernt. Diese beiden haben dann im Stechen den 3. Platz ausgeschossen, den Marc Hagemann gewann, da er mit 22 Ringen der vorgegebenen Zahl von 19 näher war als Bodo Güse mit 24 Ringen. Auf dem 2. Platz landete Thomas Dresselhaus mit 68 Ringen und somit 2 Ring über Vorgabe 66. Als Sieger konnte sich Thomas Bornemann, Bierkaiser 2016/17, feiern lassen. Er erzielte 67 Ringe.

Die Siegerehrung nahmen Oberst Maik Hollmann und Ingo Vormfenne als sportliche Leitung vor. Sie überreichten den Wanderpokal an den strahlenden Sieger. Auf dem Foto umrahmt von den Teilnehmern Sieger Thomas Bornemann mit Pokal in der Mitte, links neben ihm Thomas Dresselhaus als 2. und rechts Marc Hagemann als drittplatzierter.